Zum Hauptinhalt springen
Stadtteilzentren mobilStadtteilzentren mobil
  • Startseite
  • Orte
  • Wirkung
  • Förderung & Begleitung

Eckpunkte der Mobilen Stadtteilarbeit – ab 2026

Mobile Stadtteilarbeit stellt durch seine Brückenfunktion zu stationären Strukturen einen entscheidenden Faktor wirksamer Gemeinwesenarbeit dar. Übergreifendes Ziel ist die Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und die Resilienz in den Nachbarschaften.

Stadtteilzentren richten ihre Angebote nach den konkreten Lebensbedingungen und Bedarfen der Nachbarschaften aus. Neben einer sozialen Infrastruktur vor Ort im Sinne einer Komm-Struktur werden Angebote der Gemeinwesenarbeit durch die Mobile Stadtteilarbeit als Geh-Struktur ergänzt.

Mobile Stadtteilarbeit stellt dabei einen zentralen Baustein unterstützender Gemeinwesenarbeit dar. Sie richtet sich insbesondere an Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind oder bei der Bewältigung gravierender sozialer Problemlagen auf besondere Unterstützung angewiesen sind.

Rahmen und Mindestausstattung

AspekteFakten und Ausstattung
SynergieVerknüpfung des Landesprogramms Mobile Stadtteilarbeit mit temporären Mitteln des Infrastrukturförderprogramms Stadtteilzentren und der ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative
Standort/eBasis der Teams der Mobilen Stadtteilarbeit in Stadtteilzentren oder ähnlichen Einrichtungen
Ziele1. Stärkung soziales Miteinander: u.a. Begegnung und Austausch der Bewohner*innen fördern
2. Beteiligung und Mitgestaltung: u.a. unmittelbare sozialräumlich orientierte Einbindung von Themen der Menschen im Kiez
3. Prävention sozialer Marginalisierung
4. Politische Bildung und Demokratiearbeit
5. Unterstützung und Beratung: Erreichen von Menschen, die offene Angebote bisher nicht oder nur wenig nutzen
6. Kooperation und Zusammenarbeit: z.B. mit der bezirklichen Stadtteilkoordination und weiteren Strukturen
LaufzeitSeit 01.01.2024 (zuvor EU-Programm von 07/2021 bis 12/2023)
Förderumfang– Landesprogramm Mobile Stadtteilarbeit (24 Projekte) Haushaltsjahre 2026/2027: jeweils 3.000.000 €
– Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren (12 Projekte) Haushaltsjahre 2026/2027: jeweils 1.500.000 €
– Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative (6 Projekte) Haushaltsjahr 2026: 774.000 €, Haushaltsjahr 2027: 504.000 €
Projektanzahl42 Projekte stadtweit
Ausstattungca. 1,5 – 1,78 Stellen pro Projekt (rd. 100 Mitarbeitende)

Fachliche Empfehlungen für Mobile Teams

KategorieEmpfehlung
Ausstattungmindestens zwei feste Mitarbeitende (u.a. aus Sicherheits-gründen), unterstützend Multiplikatoren:innen und Ehrenamtliche
OrteAusgangsstandort Stadtteilzentrum o. ä., räumliche Begrenzung zur Fokussierung, regelmäßige verbindliche mobile Standorte
Kompetenz: ModerationÖffentlichkeitsarbeit, Handlungsplanung, Verbindlichkeit
Kompetenz: DiversitätDiversitätsorientierung, möglichst kulturell und sprachlich an die Kiezstruktur angepasst
Kompetenz: FortbildungMethoden Gemeinwesenarbeit, Projekt- und Konflikt-management, Supervision u. ä. sowie Teilnahme am Kurs Diversitätsorientierung (Landesfreiwilligenagentur Berlin)
Methode: Pop-Up-Aktioneneinmalige für besondere Anlässe
Methode: VerweisberatungInformationsmaterial, Kontaktlisten, Kenntnisse der Möglichkeiten
Methode: Vernetzungzur Nutzung von Ressourcen, Förderung von Kontakten, z.B. mit engagierten Bürger:innen und weiteren Akteur:innen im Kiez
Methode: Austauschtreffenmit anderen mobilen Stadtteilarbeiter*innen zur Impuls-gebung, qualitative Begleitung (z.B. Fortbildungen, Webinare, AG Austausch) durch Verband für sozial-kulturelle Arbeit und für Soziales zuständigen Senatsverwaltung
Aufgabe: Analyse und FortentwicklungBedarfsanalyse, aktivierende Befragung, Einbindung örtliche Bevölkerung, Dokumentation, Wissenstransfer, Maßnahmenplanung, Verstetigung (Nachhaltigkeit)
Aufgabe: Standorte und AngeboteMindestens zwei regelmäßige mobile Standorte im Kiez (abrufbar auf SocialMedia, u.a. Webseite), persönliche Ansprechbarkeit, zusätzliche Angebote, z.B. Pop-Ups
Aufgabe: VeranstaltungenDurchführung bzw. (Mit)Organisation von öffentlichen Veranstaltungen
Aufgabe: BeratungAnonyme (Kurz-)Beratungen, Verweisberatung, Informationsvermittlung, Beziehungsaufbau
Aufgabe: Zusammenarbeit und KooperationZusammenarbeit mit Fokus- und Interessengruppen, Unterstützung von Initiativen, Zusammenarbeit mit Stadtteilzentren, bezirklicher Stadtteilkoordination und weiteren Kooperationspartnern

  1. Förderung & Begleitung

Hinweise und Links

Senatsverwaltung: Abteilung Soziales

SenASGIVA
Oranienstraße 106
10969  Berlin
(030) 9028-0
stadtteilzentren@senasgiva.berlin.de

Eckpunkte als PDF-Datei

Link öffnet in neuem Reiter:

Mobile Stadtteilarbeit Eckpunkte (ab 2026)
Die Eckpunkte der Mobilen Stadteilarbeit (ab 2026) wurden gemeinsam von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) und im Rahmen der Arbeitsgruppe der Mobilen Stadtteilarbeit des VskA Berlin erarbeitet.

Beitrag teilen

  • Facebook
  • WhatsApp
  • LinkedIn
  • X
  • Email
  • Pinterest

Kontaktinformationen

Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. – Landesverband Berlin
Zimmerstraße 26/27,
10969 Berlin
Geschäftsführerin: Gökçen Demirağlı
berlin@vska.de
+49 (0)30 861 01 91

Vorsitzende: Gabriele Geißler
Stellv. Vorsitzender: Robby Schönrich
Registernummer: VR 36227 B

Social Media Links

  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube

Weitere Informationen

Impressum
Erklärung zum Datenschutz
Erklärung zur Barrierefreiheit

Rundbrief

Hier können Sie sich für unseren Rundbrief zur Nachbarschaftsarbeit anmelden:

Rundbrief Anmeldung

Förderung

Seit Januar 2024 wird die Mobile Stadtteilarbeit vom Land Berlin gefördert.

zum Seitenanfang