Mobile Stadtteilarbeit als Konzept
Ausgehend von etablierten Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäusern beleben Gemeinwesenarbeiter:innen mit mobilen Standorten nachbarschaftliche Beziehungen in den Kiezen, fördern Gemeinschaft und bieten Unterstützung bei Konflikten an.
Kernaufgabe von Stadtteilzentren ist es, sich um vielfältige Begegnungs- und Beratungsangebote in nachbarschaftlichen Treffpunkten orientiert an den Bedarfen der Menschen aus der Nachbarschaft zu kümmern. Selten sind Kapazitäten vorhanden, auch viel in den Stadtteil hinauszugehen und im öffentlichen Raum mit den Menschen an ihren Anliegen zu arbeiten.
Mobile Stadtteilarbeit ist frei, sich ganz auf die Anliegen und Themen der Menschen im Stadtteil zu konzentrieren und die Menschen direkt in ihrem Wohnumfeld anzusprechen und einzubinden.
Folgende fünf aufsuchenden und aktivierenden Methoden wurden als Projektbausteine genutzt, um die Ziele der Mobilen Stadtteilarbeit zu erreichen:
- Aktivierende Befragungen
- Mobile Standorte
- Fokusgruppen
- Öffentliche Veranstaltungen und Angebote
- (Kurz-)Beratungen / Informationsvermittlung
Dadurch kann die Mobile Stadtteilarbeit auch Menschen erreichen, die die Stadtteilzentren sonst nicht unbedingt nutzen.
